Förder.Weg.Weiser

Förder.Weg.Weiser

Aus dem Leben eines Presbyters

Es ist Freitagnachmittag. Der Baukirchmeister sitzt über den Notizen der gestrigen Sitzung des Bauausschusses. Die Beleuchtung im Kindergarten muss erneuert werden, da hilft nichts… Aber das Ganze wird teuer… Und dabei hat die Kirchengemeinde sowieso so wenig Geld. In den letzten Jahren sind die Kirchensteuern eingebrochen, was man auch in der Kirchengemeinde merkt. Gibt es vielleicht irgendwo Zuschüsse? Da stand doch letztens mal was im Newsletter der Landeskirche über einen neuen Förder.Weg.Weiser. – Ah, da ist er ja: Auf der Seite der Bauberatung. – O.k., was muss ich anklicken? „Wählen Sie den Förderbereich: …“ – „Beleuchtung“. – Aha, es gibt also drei Förderprogramme. Zwei vom Bund, einmal Zuschuss und einmal Kredit und eins vom Bundesland. …und das sind also die Details…“

Was ist der Förder.Weg.Weiser?

Der FörderWegWeiser ist eine Datenbank, die genau die oben beschriebene Hilfestellung gibt. Landeskirchen und Bistümer integrieren die Suchmaske der Datenbank auf ihrer Internetseite. Dort findet man über vorgegebene Schlagworte, z.B. Gebäudesanierung, Klimaschutz oder Beleuchtungssanierung, alle aktuellen Förderprogramme für das jeweilige Vorhaben. Auch eine Auswahl zur Gebäudeart, für die die Maßnahme geplant ist, ist vorgesehen. Wenn sich die Landeskirche oder das Bistum über mehrere Bundesländer erstreckt, kann auch das relevante Bundesland für landesspezifische Förderprogramme ausgewählt werden.

Von der Suchmaske aus greift das Programm auf eine zentrale Datenbank zu, die von Energie & Kirche kontinuierlich gepflegt wird. In der Datenbank sind alle bekannten Förderprogramme aus den Bereichen Energieeffizienz, Mobilität und Klimaschutz/Klimaanpassung – und als Option der Bereich „Artenschutz/biologische Vielfalt – des Bundes, der Bundesländer und der Bistümer und Landeskirchen erfasst und übersichtlich aufbereitet.

Wir stellen die Aktualität der Förderinformationen kontinuierlich sicher. Neue Förderprogramme und aktuelle Änderungen sind in der Regel innerhalb von sechs Werktagen nach Veröffentlichung in der Datenbank verfügbar.

Darstellung der Förderinformationen

Nach der erfolgten Suche erhält man als Erstes eine Voransicht der relevanten Programme. Genannt werden der Name des Programms, der Fördergeber und eine möglichst aussagekräftige Kurzbeschreibung des Programms von ca. 400 Zeichen. Ziel ist es, einen Überblick über das Programm zu geben, ohne sich in die Programmdetails zu vertiefen.

In einem zweiten Schritt wählt man das Programm aus, zu dem man nähere Detailinformationen wünscht. Diese sind gegliedert in:

  • Fördergegenstand und -bedingungen
  • Antragsberechtigt
  • Fristen
  • Förderhöhe
  • Kumulierbarkeit
  • Weitere Informationen

Einen guten Eindruck erhält man, wenn man sich den FörderWegWeiser einfach mal in Ruhe ansieht. Zum Beispiel auf den Internetseiten der Erzdiözese Freiburg.

Wer steht dahinter?

Die Recherche nach neuen Programmen, das Sichten relevanter Newsletter und die redaktionelle Arbeit übernimmt das Team von „Energie & Kirche“.

Die Finanzierung

Das Grundprinzip der Kooperationen im Netzwerk „Energie & Kirche“ wird auch für den Förder.Weg.Weiser angewandt: Viele Partner schließen sich für eine Aufgabe zusammen, „Energie & Kirche“ übernimmt die fachliche Bearbeitung und die Kosten werden gemeinsam getragen.

Kosten für Landeskirchen / Bistümer:

  • 3.650 € (brutto) Grundeinstieg mit den Bereichen „Maßnahmen an Gebäuden“, „Mobilität“ und „allgemeiner Klimaschutz“
  • 1.500 € (brutto) jährlich für den laufenden Betrieb und die kontinuierliche Datenpflege
  • optionale Erweiterung um den Bereich „Biologische Vielfalt“:
    490 € (brutto) für den Start + weitere 340 €/a (brutto) für die laufende Pflege

Kosten für Kirchenkreise / Gemeindeverbände:

  • 750 € (brutto) Grundeinstieg
  • 300 € (brutto) jährlich für den laufenden Betrieb und die kontinuierliche Datenpflege

Wenn nach Projektstart weitere Partner hinzukommen, dann zahlen auch diese den Betrag für den Grundeinstieg (ursprünglich für Programmierung/Erstbefüllung), denn auch eine stehende Programmmierung will gepflegt und angepasst werden… Das Geld kommt so dem Projekttopf zugute.

Zu was verpflichtet man sich

Zu fast nichts. Ein Ausstieg ist jederzeit möglich. Rechnungen stellen wir halbjährlich für das jeweilige letzte halbe Jahr. Also könnte man jederzeit nach der nächsten Halbjahresrechnung aussteigen.

Aktualisierungen im FWW

Es ist Freitagnachmittag. Der Baukirchmeister sitzt über den Notizen der gestrigen Sitzung des Bauausschusses. Die Beleuchtung im Kindergarten muss erneuert werden, da hilft nichts… Aber das Ganze wird teuer…